Geschichte Warnemünde

Geschichte

Das an der Mündung der namensgebenden Warnow gelegene ehemalige Fischerdorf entstand um 1200 und wurde durch Kauf ab 1323 als Ortsteil von Rostock eingemeindet. Damit wollte sich die Hansestadt den dauerhaften Zugang zum Meer sichern, zumal der Alte Strom bis 1903 die einzige Schiffsverbindung nach Rostock war. 

Die Bebauung von Warnemünde bestand bis ins 19. Jahrhundert nur aus den Straßen Vörreeg und Achtereeg (plattdeutsch: Vorder- und Hinterreihe). Ältestes erhaltenes Gebäude ist die im Jahr 1605 erbaute Vogtei. Wahrzeichen des Ortes sind u.a. der Leuchtturm und der direkt daneben liegende, 1965 erbaute Teepott

Mit dem Aufkommen des Badebetriebes entwickelte sich Warnemünde ab Anfang der 1820er Jahre zum beliebten Seebad, zu dessen Sehenswürdigkeiten die Kirche, der Brunnen Warnminner Ümgang, das Heimatmuseum und das Kurhaus, der dazu gehörige Park sowie die Strandpromenade gehören. Darüber hinaus ist Warnemünde auch an den Ostseeküstenradweg angeschlossen, der in Mecklenburg-Vorpommern vom Priwall über Wismar, Kühlungsborn, den Darß, Stralsund und die Insel Rügen bis nach Ahlbeck auf die Insel Usedom führt.

Alljährlich ist Warnemünde Austragungsort der Warnemünder Woche und vieler anderer maritimer und sonstiger Veranstaltungen wie dem Stromerwachen oder dem Turmleuchten. Auch die Hanse Sail findet sowohl im Stadthafen Rostock als auch in sowie vor Warnemünde statt. Am 2005 in Betrieb genommenen Cruise Center in Rostock-Warnemünde legen jährlich eine Vielzahl von Kreuzfahrtschiffen an, deren Passagiere auch Ausflüge nach Rostock, Berlin oder Hamburg unternehmen.

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